Vitalstoffbibliothek

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PDF-Dokumente mit ausführlichen Informationen über Vitalstoffe zum Download


A

Acerolakirsche:

Frucht mit natürlich hohem Vitamin-C-Gehalt.

Ascorbinsäure

Ascorbinsäure ist natürlich vorkommend in Kartoffeln, Zitrusfrüchten und Frischgemüse und besonders reichlich vorhanden in schwarzen Johannisbeeren und Paprika. Ascorbinsäure ist ein gut wasserlösliches Kristallpulver. Es ist zum Aufbau von Bindegewebe, Haut, Knorpel, Knochen und Zähnen nötig. Vitamin C leistet zudem Entgiftungsarbeit und unterstützt das Immunsystemund die Eisenverwertung. Es ist wichtig als Redoxsubstanz aller Körperzellen, dient als Gefäßschutzstoff, beteiligt sich am Stoffwechsel der Kohlehydrate, Steroide, einiger Eiweiße (= zyklischer Aminosäuren) und der Folsäure. Da es nicht vom Menschen selbst synthetisierbar ist, sind ernährungsbedingte Mangelerscheinungen, wie Schwäche, Müdigkeit, Infektionsanfälligkeit, Störungen des Bindegewebsstoffwechsels und der Wundheilung. Vitamin-C-Mangel verursacht Skorbut, der früher bei langen Schiffsreisen durch den Mangel an frischem Gemüse und Obst besonders häufig auftrat. Vitamin C wird in hormonbildenden Organen angereichert, es ist wasserlöslich und wird über die Blase ausgeschieden. Auch im Spermaplasmaist Vitamin C enthalten. Die empfohlene tägliche Zufuhr für Erwachsene beträgt 75 mg gemäß den Richtlinien der Deutschen Gesellschaft für Ernährung.

zu Vitamin C

Ascorbylpalmitat:

Fettlösliche Form des Vitamin C, die die Resorptionsgeschwindigkeit und Verfügbarkeit von Vitamin C für den Zellstoffwechsel stark erhöht.

zu Vitamin Cnach oben


B

Betacarotin:

Beta-Carotin bildet in konzentrierter Form tiefrote Kristalle. Es ist vorwiegend enthalten in gelben, orangen (z.B. Karotten) und (zusammen mit Chlorophyll) in dunkelgrünen Gemüsesorten. Im menschlichen Körper kann Beta-Carotin in Vitamin A umgewandelt werden. Beta-Carotin wird daher auch als ein "Provitamin A" (als eine Vorstufe von Vitamin A) bezeichnet.

B-Komplex:

Unter dem Begriff "B-Komplex" sind eine ganze Reihe biochemisch sehr verschiedenartiger wasserlöslicher Vitamine zusammengefasst:

Vitamin B1 (Thiamin), B2 (Riboflavin), B3 (Nicotinsäure oder Nicotinsäureamid), B5 (Pantothensäure),
B6 (Pyridoxin), B9 (Folsäure), B12 (Cyanocobalamin) und Biotin (auch als Vitamin H bezeichnet).

Sie alle sind unter anderem Kofaktoren zahlreicher Enzyme, ohne die menschliches und tierisches Leben nicht möglich wäre.

Bioflavonide

Bioflavonide sind die als Vitamin bezeichneten pflanzlichen chemischen Verbindungen des abgewandelten Flavons, und zwar als Glykoside und Aglykoside, z.B. Citrin, Rutin, Rutosid. Das 'P' im Vitamin P steht für Permeabilitätsfaktor. Bioflavonide wirken synergistisch mit Vitamin C, sind antihämorrhagisch, entzündungswidrig undantiallergisch. Zudem besitzen sie Östrogene Eigenschaften. Flavonoide sind Naturstoffe mit Phenylchroman als Grundgerüst, sowie Anthocyanidine, Catechine, Chalkone und Aurone. Flavonoide sind in gelben oder roten bis blauen Pflanzenfarbstoffen enthalten, die mit der Nahrung aufgenommen werden. Für den Organismus sind sie wichtig als Redoxsystem, Wasserstoff-Akzeptor und Schutzstoff gegen Autoxidation von Vitamin C und Adrenalin.

Siehe auch Zitrusbioflavonoide

Biotin

Biotin ist wirksam als Wachstumsfaktor, als Coenzym im Tricarbonsäurezyklus und bei der Fettsäureresynthese. Es ist identisch mit dem sog. Hautfaktor Vitamin H und kommt in Leber, Nieren, Hefe, Gemüse, Eigelb und Milch vor. Gehemmt wird die Wirkung von Biotin durch das Biotinsulfon und das Avidin des Eiklars. Letzteres verkettet mit dem Biotin so stark, dass es während der Verdauung nicht freigegeben wird und folglich nicht verwertet werden kann. Die bei reichlichem Verzehr roher Eier folgenden Mangelerscheinungen sind Hautentzündungen und Schuppen. Da die Darmsymbionten des Menschen Biotin synthetisieren, besteht nur ein grober Schätzwert, der einem Erwachseneneine tägliche Zufuhr von 30 bis 100 Mikrogramm Nahrungsbiotin empfiehlt.nach oben


C

Calciferole (Vitamin D)

Vitamin D ist für die Calcium-Aufnahme und Knochenbildung von wichtiger Bedeutung. Calciferole sind fettlöslich und photosensibel; werden aus ihren Provitaminen, die in Nahrungsmitteln wie Milch, Butter, Margarine, Fleisch, Hühnereigelb und Leberöle aller Fische, enthalten sind, vom Organismus selbst in der Leber, den Nieren und in der Haut unter UV-Einwirkung gebildet. D-Vitamine werden zur Calciumaufnahme aus der Nahrung und für den Knochenstoffwechsel benötigt, sie halten das Calcium- und Phosphatgleichgewicht im Blut aufrecht, fördern die Knochenbildung und regen das Wachstum an. Ein Erwachsener sollte täglich 5 µg Vitamin D-Vorstufen zu sich nehmen. Im Körper erfolgt auch die Speicherung. Bei Überdosierung treten Vergiftungssymptome auf: Appetitlosigkeit, Erbrechen, Verstopfung, Übersäuerung des Blutes und weitere zahlreiche Störungen auf. Ein Mangel führt bei Kindern zu Rachitis = Skelettveränderungen, beim Erwachsenen zu Knochenerweichung, -deformierung und Stoffwechselerkrankungen.

Siehe auch Vitamin D

Calcium:

Calcium gehört zu den lebensnotwendigen Mineralstoffen. Im gesunden menschlichen Organismus befinden sich 1 bis 1 kg Calcium, 99% davon in den Knochen.

Calcium gibt Knochen und Zähnen Festigkeit. Außerdem ist es unentbehrlich für Muskelkontraktion (auch des Herzmuskels), Weiterleitung von Nervenimpulsen, Blutdruckregulation, Blutgerinnung und zahlreiche weitere biochemische Vorgänge. Eine ungenügende Calciumversorgung führt dazu, dass für diese lebenswichtigen Vorgänge den Knochen Calcium entzogen wird.

Calcium hat neben seiner wichtigen Funktion in der Regulation des Stoffwechsels eine zweite wichtige Bedeutung für den Aufbau von Knochen und Zähnen. Die Nahrungsmittel, die besonderes reich an Ca in einer leicht resorbierbaren Form sind, sind Milch und Milchprodukte und darunter besonders Hartkäse. Deshalb ist es recht problematisch, ohne Verwendung von Milch und Milchprodukten die empfohlene Zufuhr von etwa 800 mg Calcium pro Tag zu erreichen. Besonders wichtig ist eine gute Calciumversorgung bei Schwangeren, da diese einen erhöhten Bedarf haben. Auch sollten ältere Frauen, wegen ihres hohen Osteoporose-Risikos, auf eine ausreichende Calciumversorgung achten. Notwendig ist es dazu nicht, Unmengen an Milch zu trinken, sondern allein durch Verwenden eines halben Liters Milch bzw. entsprechender Milchprodukte (z.B. 50 g Hartkäse) kann, zusammen mit den anderen Lebensmitteln, eine ausreichende Zufuhr erreicht werden.

Calciumascorbat, Magnesiumascorbat:

Vitamin C in Verbindung mit Calcium und Magnesium. Nicht saure Formen des Vitamin C. Calcium und Magnesium spielen eine wesentliche Rolle im Elektrolythaushalt, haben zahlreiche Funktionen im Herz-Kreislauf-System und fördern auch die Elastizität der Arterienwand.

Carnitin:

Carnitin (Vitamin T) ähnelt chemisch den Aminosäuren. Seine Hauptaufgabe übt es bei der Verbrennung der Körperfette und Regelung des Fettstoffwechsels aus. Über 99% des gesamten Carnitins befindet sich in Muskel, Herz, Leber und Niere, den Organen, die ihre Energiegewinnung hauptsächlich durch Fettverbrennung decken. Die Carnitin-Konzentration im Herzmuskel ist z.B. über 100mal höher als im Blut. Der Abbau freier Fettsäuren erhöht insgesamt die Energiebereitstellung für die Muskulatur und fördert die Herzfunktion.

Carnitin ist ein in allen Geweben vorkommendes, von Wirbeltieren biosynthetisiertes Trimethylbetain. Es ist beteiligt am Fettsäuretransport, -oxidation, Transmethylierung(-CH3-Übertragung) und an der Schilddrüsenhormonaktivität. Das Amin('stickstoffhaltig') Carnitin liegt als innerstes Salz der Buttersäure vor. Es wird körpereigen aus den Aminosäuren Lysin und Methionin gebildet, bzw. mit der Nahrung durch den Verzehr von Fleisch und Milchprodukten aufgenommen. Seine Hauptaufgabe ist die Einschleusung langkettiger Fettsäuren in die Mitochondrien, was zur Energiegewinnung aus dem Fettsäureabbau beiträgt. Carnitin ist reichlich vorhanden in Muttermilch(mangels Eigensynthese des Säuglings). Amine sind natürlich bei Pflanzen, Tieren und Menschen vorkommende Produkte von Aminosäuren mit großer physiologischer Bedeutung.

Cholecalciferol

Siehe Vitamin D, Siehe Calciferol

Chondroitinsulfat:

Bindegewebs-Baustoff der Arterienwand.

Chrom

Die wichtigste zur Zeit bekannte Funktion des Chroms ist die als Bestandteil eines 'Glucose-Toleranz-Faktors', d.h. Chrom verbessert die Verwertung von Kohlenhydraten. Zu Störungen kann es aufgrund einer mangelnden Versorgung durch den überhöhten Verzehr von raffinierten Kohlenhydraten kommen. Bei starkem Chrommangel kommt es zu einer verminderten Glucosetoleranz mit entsprechend erhöhtem Blutzucker und Insulinspiegel bis zu einem Krankheitsbild, das dem eines Diabetes mit Spätfolgen entspricht. Empfohlen wird eine Aufnahme, je nach Kohlenhydratkonsum, von 50- 200 µg/Tag.

Cobalamin ( Vitamin B 12)

Cobalamin oder Vitamin B12 ist vor allem von Bedeutung für das Nervensystem, die Blutbildung und die Regeneration der Schleimhäute. Deshalb werden hier die ersten Mangelerscheinungen beobachtet (Gefühlsstörungen, Anämie, empfindliche Zunge. Vitamin B12 wird nur von Bakterien gebildet. Der Mensch ist darauf angewiesen, seinen täglichen Bedarf von etwa 3ug über die Nahrung zu decken. Entweder durch Fleisch, Fisch, Eier, Milch und Milchprodukte oder durch mikrobiologisch-technisch produzierte im Handel erhältliche Präparate. Besonders wichtig ist dies bei Schwangeren, da es sonst leicht zu irreversiblen Störungen beim Kind kommen kann. Vitamin B12ist als Coenzym wesentlich am Fett-, Kohlenhydrat- und Nukleinsäurestoffwechsel beteiligt. Gesunde Zellkerne, die Stätten desErbguts, reifen nur unter B12-Beteiligung heran. Zudem ist das B12 für eine normale Bildung der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) und für die Nervenzellfunktion unentbehrlich.

Coenzym Q10: = Ubichinon.

Ubichinon ist ein lebenswichtiger Bestandteil der Mitochondrien. 95% der energieliefernden Prozesse im Organismus sind auf das Vorhandensein von Ubichinon angewiesen. Eine weitere wichtige Aufgabe des Ubichinons ist seine Funktion als Antioxidans / Radikalfänger im Fettgewebe. Hier unterstützt es die Wirkung von Vitamin E als Radikalfänger. Der Gesamtbestand an Ubichinon im menschlichen Organismus beträgt ca. 0,5 - 1,5 g. Dies entspricht etwa dem Bestand an Vitamin C und zeigt indirekt die große Bedeutung des Ubichinons.

Cystein:

Die Aminosäure Cystein und ihr stabileres Derivat Acetylcystein haben u.a. wichtige Entgiftungsfunktionen; sie sind an der Entgiftung zahlreicher Schadstoffe und Pharmaka beteiligt.

Cystein ist außerdem Bestandteil des Glucosetoleranzfaktors.

Heutzutage kommt es zu einem allgemeinen Mangel an dem lebenswichtigen Baustein Cystein, weil Cystein sich in proteinhaltigen Nahrungsmitteln vor dem Verzehr mit den darin enthaltenen Schwermetallen, und anschließend im Körper sich mit den mit der Nahrung aufgenommenen Schwermetallen verbindet, daher bereits weitgehend verbraucht ist und dem Körper nicht mehr zur Verfügung steht.nach oben


D

DHA Docosaheaxaensäure

Docosahexaensäure ist eine langkettige hochungesättigte Fettsäure aus den Vorstufen der alpha-Linolensäurereihe (d.h. sie besitzt Doppel- und Dreifachbindungen zwischen den Kohlenstoffatomen). Im Gegensatz zu den Fettsäuren der Ölsäurereihe, den einfach ungesättigten Fettsäuren mit nur einer Doppelbindung im Molekül, die außerdem vom Körper selbstsynthetisiert werden können, müssen die Fettsäuren der alpha-Linolensäurereihe mit der Nahrung aufgenommen werden, d.h. sie sind essentielle Nährstoffe (bisweilen werden die essentiellen Fettsäuren als 'Vitamin F' bezeichnet). Nach der Einschleusung in den Stoffwechsel erfolgt in der Leber über mehrere Schritte die Umwandlung in DHA. Dieser Umwandlungsprozess läuft nur sehr langsam ab, da die doppelbindungsärmeren Fettsäuren zu Ungunsten der DHA-Vorstufen um das entscheidende Umbau-Enzymkonkurrieren; bei Säuglingen ist die Eigensynthese sogar eingeschränkt. Der Neugeborene verfügt über ein Reservoir dieser Fettsäuren, welches während der Schwangerschaft angelegt wurde. Kinder und Erwachsene sichern ihren Bedarf an alpha-Linolensäuren (und der daraus resultierenden DHA) überausreichenden Genuß von Kaltwasserfischen und Leinöl. Langkettige hochungesättigte Fettsäuren bilden die Grundlage der Synthesehormonähnlicher und struktureller Komponenten, sie beeinflussen Membranfunktionen, Permeabilität und Enzymaktivität. Auch eine gesunde Entwicklung der Sehfunktion basiert auf einer ausreichende Menge dieser Fettsäuren. Ein alpha-Linolensäuremangel kann Veränderungen in der Netzhaut des Auges und der Gefäße zur Folge haben.nach oben


E

Eisen

Eisen besitzt eine wichtige Funktion bei der Blutbildung, so dass es bei einem ausgeprägten Eisenmangel zu einer Blutarmut (Anämie) kommt. Für die Entstehung eines Eisenmangels ist der Gehalt eines Lebensmittels an Eisen nur ein Faktor unter anderen. Die Verfügbarkeit des Eisens im Organismus wird vielmehr bestimmt durch die Verluste infolge Blutungen (Menstruation) sowie einem erhöhten Bedarf durch Wachstum und Schwangerschaften. Außerdem ist die Absorption von Eisen im Darm ein weiterer Faktor, der bei der Entstehung eines Eisenmangels diskutiert werden muss. Für die Aufnahme von Eisen wurde gezeigt, dass es besser aus kompletten Mahlzeiten als aus einzelnen Lebensmitteln absorbiert wird. Zudem ist es wichtig, in welcher Form das Eisen vorkommt. Eisen, welches in Vollkorngetreideprodukten und Gemüse reichlich enthalten ist, wird schlechter resorbiert als Eisen aus Fleisch. Durch den Mitverzehr eines Vitamin-C-haltigen Lebensmittels (Obst, Gemüse) kann die Resorption allerdings erheblich gesteigert werden. Das Obst im Müsli hat deshalb nicht nur Geschmacksfunktion, sondern steigert auch die Absorption des Eisens aus den Getreideflocken. In schwarzem Tee sind viele Gerbsäuren enthalten, die Eisen binden können. Deshalb wird die Aufnahme von Eisen verschlechtert, wenn zu den Mahlzeiten viel schwarzer Tee getrunken wird (ebenso bei Kaffee). Aber eine hohe Eisenzufuhr ist nach neuesten Forschungsergebnissen nicht unbedingt als positiv zu bewerten. Es sind negative Wirkungen auf den Dickdarm möglich und Eisen ist allgemein der limitierende Faktor für Bakterienwachstum im Körper. Deshalb hat wahrscheinlich Phytinsäure, die in Vollkorngetreideprodukten in großer Menge vorkommt und Eisen im Darm abbindet, nicht nur negative Wirkung (Verschlechterung der Resorption an Magnesium, Zink,..)nach oben


F

Folsäure

Folsäure ist ein lebenswichtiger Nahrungsbestandteil, enthalten in grünen Pflanzenblättern, Leber, Eiern, Vollkornprodukten, Sojabohnen, roter Beete, Nüssen, Kuh- und Muttermilch. Folsäure ist wichtig für die BiosyntheseNukleinsäuren (RNS, DNS) und damit für die Zellteilung, die Blutbildung, den Eiweißstoffwechsel, die Schleimhäute, zur Steigerung der Abwehrkräfte und ist als Coenzym unentbehrlich. Mangelerscheinungen sind Blutbildungsstörungen, Schuppenflechte, unzureichende Zellerneuerung u.a.m. Die Versorgung verschiedener Bevölkerungsgruppen mit Folsäure gilt als kritisch, da etwa nur die Hälfte der in der Nahrung enthaltenen Gesamtfolate durch spezifische Enzyme - und dies eingeschränkt - für eine effektive Aufnahme in den Stoffwechsel gespalten wird. Daraus ergibt sich ein täglicher Gesamtbedarf für Erwachsene von täglich 300 µg Gesamtfolat, bzw. 150 µg freie Folsäure (Pteroylmonoglutamat).

Fluor

 Dieser Mineralstoff wird häufig in Zusammenhang mit der Kariesentstehung diskutiert, da es den Zahnschmelz härten und die schädliche Säurebildung am Zahn durch Hemmung der Mikroorganismen vermindern kann. Karies ist allerdings keine Fluor-Mangelkrankheit sondern Folge einer Ernährung die reich ist an klebrigen Süßigkeiten und mangelnder Mundhygiene. Zeichen dafür ist die so gut wie fehlende Karies bei Kindern, die wegen eines erblichen Stoffwechseldefekts keinen Zucker essen dürfen. Neben der sicher nützlichen Wirkung des Fluors als Strukturelement unseres Skeletts und der Zähne ist bei einer Zufuhr von Fluor der Bereich von der nützlichen(1 - 2 mg/Tag) zur schädlichen Dosis (4 - 5mg/Tag) relativ klein. So kann eine ungezielte TrinkwasserFluoridierung bei Personen mit hohem Wasserverbrauch oder Nierenerkrankungen negative Folgen haben.

Freies Radikal

Schadstoffe können schaden, weil sie als sogenannte „freie Radikale" auftreten. Was bedeutet das? Ein freies Radikal ist ein unvollständiges Molekül, das sich „rücksichtslos" zu vervollständigen bestrebt ist, indem es sich das, was ihm fehlt, blitzschnell aus anderen Molekülen herausreißt.

(Exakte Definition: Ein Radikal ist ein Atom, Molekül oder Ion mit mindestens einem ungepaarten Elektron.)

Freie Radikale sind hochaktive schädliche Stoffwechsel-Zwischenprodukte oder Chemikalien, die von außen kommen, welche die körpereigenen Proteine, Lipide (also z.B. die Zellmembranen) sowie die Bau- und Betriebsvorschriften im Zellkern, die DNS, angreifen und in schädlicher Weise die Struktur dieser lebenswichtigen Moleküle verändern können.nach oben


G

Germanium

Organisches Germanium, GE-132 oder Bis-Carboxyethyl-Germanium-Sesquioxid.

GE-132 ist eine einzigartige Germanium-Verbindung, die auch Bis-Carboxyethyl-Germanium-Sesquioxid oder kurz Germanium-Sesquioxid genannt wird. Sie hat einmalige Molekulareigenschaften, die ein Reagieren und Verbleiben im Körper praktisch unmöglich machen. Seine geringe Partikelgröße sowie seine Struktur sorgen dafür, dass es als intaktes Molekül über den Urin ausgeschieden wird. Potentiell kann der Körper Germanium für die Sauerstoffsättigung des Gewebes nutzen.

Im April 2004 haben Wissenschaftler in Kanada zwei Artikel veröffentlicht, in denen sie einen Teil der verwirrenden Aussagen über organisches Germanium geklärt haben(1,2). Sie wiesen auf einen im Jahre 1987 aufgetretenen Fehler in der Fachliteratur hin(3), der bereits 1988 wieder korrigiert wurde(4), sich aber trotzdem jahrelang weiterhin gehalten hat.

Ein zweiter Grund für die vorherrschende Verwirrung sind nachlässige Veröffentlichungen bezüglich Krebstherapie und Immunmodulation, in denen die vielen Arten von Germaniumverbindungen nicht sorgfältig unterschieden werden oder sogar behauptet wird, es sei alles ein und dasselbe.

Lesen Sie mehr zu Organic Germanium. Wir stellen Ihnen das vergriffene Buch des Dr. Asai, dem Hauptbegründer der Therapie mit Germanium als englischsprachiges PDF-Dokument zur Verfügung.

Dr. Asai’s Buch: [Miracle Cure – Organic Germanium by Dr. Asai] (Hier Link zum Dokument einfügen)

Glutathion:

Glutathion sorgt für die Bereitstellung von Energie und für die Aufrechterhaltung von Ordnung in lebenden Systemen und ist somit eins der wichtigsten biologischen Moleküle überhaupt.

Glutathion ist ein aus den 3 Aminosäuren Glutaminsäure, Cystein und Glycin aufgebautes Tripeptid (3-Aminosäuren-Eiweiß).

Gemäß den Forschungen hauptsächlich von GERHARD OHLENSCHLÄGER stellt ein ausreichendes Vorhandensein von Glutathion in den Zellen die Grundlage dafür her, dass Ordnung wiederhergestellt werden kann und dass dem Körper das Energiepotential wieder zur Verfügung steht, das erforderlich ist, damit sämtliche biochemischen Vorgänge wieder physiologisch ablaufen können. Glutathion stabilisiert Zellmembranen und ist ein unentbehrlicher Faktor zur Aufrechterhaltung einer funktionstüchtigen Darmschleimhaut. Das krebserregende Schimmelpilzgift Aflatoxin kann durch Kopplung an Glutathion entgiftet werden. Welche Bedeutung solche entgiftenden Kopplungsreaktionen mit Glutathion für die menschliche Gesundheit haben, zeigt die Tatsache, dass die hierfür zuständigen Enzyme 10% des Gesamtproteins im Zytoplasma der Leberzelle ausmachen! Glutathion-Blutspiegelmessungen haben ergeben, dass höhere Glutathion-Konzentrationen im Alter mit einem besseren Gesundheitszustand und einer kürzeren Rekonvaleszenzzeit nach Erkrankungen einhergehen.

Heutzutage haben wir häufig nicht genug Glutathion in den Zellen unseres Körpers, weil der wichtigste Baustein für die körpereigene Glutathion-Biosynthese, die Aminosäure L-Cystein, sich in proteinhaltigen Nahrungsmitteln vor dem Verzehr mit darin enthaltenen Schwermetallen verbindet und auch anschließend im Körper sich mit den mit der Nahrung aufgenommenen Schwermetallen verbindet, daher als Syntheseausgangsstoff oft bereits weitgehend verbraucht ist und daher dem Körper nicht mehr für die Glutathion-Synthese zur Verfügung steht.

Grüntee-Extrakt:

Die Wirksamkeit natürlicher Zellnähr- und Zellschutzstoffe läßt sich noch weiter steigern, wenn man sie mit einem Extrakt aus grünem Tee kombiniert. Die natürlichen Polyphenole des grünen Tees haben besondere antioxidative (zellschützende) Eigenschaften.nach oben


H

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IJ

Jod

Als Bestandteil des Schilddrüsenhormons kommt es häufig zu einem ernährungsbedingten Jodmangel. So reagiert die Schilddrüse auf einen Mangel an Jod mit einer Vermehrung ihres Gewebes, was dann als Kropf sichtbar wird. Besonders in den Gegenden, in denen das Trinkwasser relativ wenig Jod enthält (Harz, Schwäbische Alb, Alpen) und dazu wenig jodreiche Nahrungsmittel (Meeresprodukte)gegessen werden, ist ein Kropf relativ häufig zu finden. Ein Kropf geht meistens nicht mit Störungen der Gesundheit einher, außer bei Schwangeren. Dort kann Jodmangel bei der Mutter zu schweren Entwicklungsstörungen beim Kinde führen. In einigen Regionen Asiens ist dies noch relativ oft zu finden. Durch die Verwendung von jodiertem Speisesalz kann dieser Mangel vermieden werden, da bei der empfohlenen Menge von 5 g Kochsalz etwa die Hälfte des Tagesbedarfs von 150 mg Jod gedeckt wird. Auch durch den Verzehr vieler Fertigprodukte kann es zu einem Jodmangel kommen, da bis vor kurzem Jodsalz nur für diätetische Lebensmittel eingesetzt werden durfte. Es wird deshalb empfohlen, um einem Jodmangel vorzubeugen, wöchentlich 1-2 mal Fisch zu verzehren, da Fische relativ viel Jod enthalten.nach oben


K

Kalium

Kalium ist das Hauptelement innerhalb der Zellen unseres Körpers und spielt hier eine wichtige Rolle für die Erregbarkeit der Zellen. Es verwundert deshalb nicht, dass ein Mangel an Kalium sich vor allem in einer Muskelschwäche zeigt. Die meisten Lebensmittel enthalten mittlere Mengen an Kalium, wobei tierische und pflanzliche Fette und Öle, Stärkemehle und Zucker wenig Kalium enthalten. Besonders kaliumreich sind Gemüse, Kartoffeln und Hülsenfrüchte. Zu einem Kaliummangel kommt es vor allem bei Durchfall oder Missbrauch von Abführmitteln, da hier große Mengen Kalium über den Darm verloren gehen können.nach oben


L

Lysin:

Die Aminosäure Lysin ist in der Lage, die enzymatische Auflösung des Kollagens (des Bindegewebes) auf natürliche Weise zu blockieren und damit die Expansion von atherosklerotischen, entzündlichen, allergischen und karzinomatösen Prozessen zu hemmen. Außerdem ist Lysin selbst einer der wichtigsten Bausteine des Bindegewebes.

Die Aminosäure Lysin hat unter den Aminosäuren den Stellenwert wie Vitamin C unter den Vitaminen. Ein 70 kg schwerer menschlicher Körper enthält ungefähr 600 g Lysin als Bindegewebsbaumaterial gebunden. Der Körper kann selbst kein Lysin herstellen; daher muß Lysin mit der Nahrung zugeführt werden.nach oben


M

Magnesium:

Magnesium ist ein unentbehrlicher Aktivator zahlreicher lebenswichtiger biologischer Prozesse.

Magnesium ist für die Aktivierung von etwa 300 Enzymen erforderlich. Nur in Gegenwart von Magnesium funktioniert die vollständige Verstoffwechselung von Eiweißen, Fetten und Kohlehydraten und somit die Energiegewinnung im Körper. Die kontinuierliche Regeneration des Herzmuskels setzt eine ausreichende Magnesiumversorgung voraus.

Unsere "moderne" Ernährung begünstigt den Magnesiummangel. Aus der Tiermedizin ist ein Krankheitsbild bekannt, das an gewissen Ausfallserscheinungen beim Menschen erinnert: die sogenannte Weidetetanie oder "Zitterkrankheit"; die Ursache waren fehlgedüngte und daher magnesiumverarmte Böden. Auch Streß, besonders Lärmstreß, führt zu Magnesiumverarmung des Körpers. Bereits 3 bis 4 Tassen Kaffee täglich erhöhen die Magnesiumausscheidung.

Magnesium ist ein Beispiel dafür, dass eine Zufuhr, die über der empfohlenen Menge von etwa 350 mg liegt, positive Wirkung zeigen könnte. In einfachen Tierversuchen wurde beobachtet, dass zusätzliche Magnesiumgaben gegen Streß schützen können und Schäden am Herzen mindern. Es bestehen Hinweise, dass Magnesium auch beim Menschen in ähnlicher Weise positive Wirkung zeigt. Mit einem hohen Anteil magnesiumreicher pflanzlicher Nahrungsmittel in der täglichen Ernährung ist es leicht möglich, auf eine Zufuhr von bis zu 800 mg Magnesium pro Tag zu kommen. Die Resorption des Magnesiums ist aus Vollkorngetreide und ähnlichen Lebensmitteln zwar häufig schlechter, doch die Versorgung immer noch besser als bei einer Ernährung, die reich an Fetten, Zuckern und hochausgemahlenen Getreide ist. Gemüse ist ebenfalls ein guter Magnesiumlieferant, allerdings kann es hier durch Wässern, Blanchieren und Kochen in viel Wasser zu starken Auslaugverlusten kommen, wenn das Wasser nicht mehr weiterverwendet wird.

Magnesiumascorbat, Calciumascorbat:

Vitamin C in Verbindung mit Calcium und Magnesium. Nicht saure Formen des Vitamin C. Calcium und Magnesium spielen eine wesentliche Rolle im Elektrolythaushalt, haben zahlreiche Funktionen im Herz-Kreislauf-System und fördern auch die Elastizität der Arterienwand.

Methionin:

Die essentielle Aminosäure Methionin wird u.a. für die Synthese von Carnitin und Cholin benötigt. Eine vermehrte Bereitstellung von Cholin kann dazu beitragen, das Fortschreiten des Morbus Alzheimer im Frühstadium zu verlangsamen bzw. einem Nachlassen der Gedächtsnisleistung vorzubeugen. Zur Synthese eines Moleküls Cholin sind drei Moleküle Methionin erforderlich. Methionin stellt durch seine Beteiligung an der Synthese der Zellmembran-Phospholipide geschädigten Zellen, z.B. den Leberzellen, neuen Baustoff zur Membranreparatur zur Verfügung.

Mineralstoffe

Insgesamt sind 21 Mineralstoffe bekannt, die im Körper eine Funktion ausüben. Die meisten von ihnen werden nur in Spuren benötigt, und ein ausgeprägter Mangel wird selten beobachtet. Unter Umständen kann die Versorgung mit Jod, Fluor, Chrom und Selen kritisch sein.

Mineralstoffe werden für Aufbauprozesse und im Stoffwechsel des Menschen in geringen Mengen gebraucht und führen bei Mangel zu den unterschiedlichsten Störungen. So kann sich ein Mangel an Calcium, Eisen, Jod oder Chrom durchaus kritisch auswirken. Erhöhen lässt sich die Mineralstoffzufuhr im Allgemeinen durch eine ausgewogene Mischkost, mit einem hohen Anteil an Gemüse und Vollkorngetreideprodukten.

Außerdem kann über hartes Trinkwasser eine zusätzliche Zufuhr, besonders an Calcium und Magnesium, erreicht werden. Verluste an Mineralstoffen treten vor allem dann auf, wenn dem Getreide die mineralstoffreichen Randschichten entfernt wird. Auch durch zu langes Kochen von Gemüse und durch das Verwerfen des Kochwassers, wird dein großer Teil der Mineralstoffe ausgelaugt und gehen verloren. Für die Mineralstoffversorgung ist häufig der absolute Gehalt an Mineralstoffen nicht allein entscheidend, da die Menge, die aufgenommen werden kann, stark davon abhängig ist, in welcher Form der Mineralstoff im Lebensmittel vorliegt und wie die Mahlzeiten zusammengesetzt sind. Bestes Beispiel dafür ist Eisen, welches aus pflanzlichen Quellen (z.B. Vollkorngetreideprodukte) schlechter als aus tierischen Quellen resorbiert werden kann. Durch Mitverzehr eines Lebensmittels mit hohem Vitamin C-Gehalt kann allerdings die Aufnahme verbessert werden.

MSM:

MSM ist die Abkürzung für Methylsulfonylmethan, eine organische, biologisch aktive Schwefelverbindung. MSM ist natürlicher Lieferant des wichtigen Universalbausteins Schwefel. In dieser Form kommt Schwefel in allen lebenden Organismen vor.

MSM ist Bestandteil der Nahrung. Da es leicht flüchtig ist, geht ein großer Teil MSM bei der Verarbeitung der Nahrung verloren, so dass unserem Körper ein wichtiger Nahrungsbestandteil vorenthalten wird.

Ungefähr die Hälfte des Gesamtschwefelgehaltes des Körpers findet sich in Muskulatur, Haut und Knochen. Schwefel ist Bestandteil von Keratin, der Hartsubstanz in Haut, Nägeln und Haaren. Schwefel wird auch für die Kollagensynthese benötigt und ist Hauptbestandteil von Knorpel und Bindegewebe.

MSM hat so umfassende präventive und therapeutischen Eigenschaften, dass seine Entdeckung als eine der größten Errungenschaften der orthomolekularen Medizin angesehen werden kann.

MSM ist eines der wenigen Antioxidantien, die die Blut-Hirn-Schranke passieren können. MSM verbessert die Konzentrationsfähigkeit und geistige Beweglichkeit.

MSM lindert Beschwerden bei Nahrungsmittelallergien, Kontaktallergien, Inhalationsallergien usw.. Es wurde eine direkte Korrelation zwischen der Menge des verabreichten MSM und der Resistenz gegen Allergene beobachtet. Es hat die gleiche Wirksamkeit wie Antihistaminika ohne deren Nebenwirkungen.

Schwefel wird als das Schönheitsmineral der Natur bezeichnet, denn es hält die Haut weich und das Haar bekommt Glanz.nach oben


N

N-Acetylglucosamin / NAC :

Bindegewebs-Baustoff der Arterienwand.

Natrium

 Als Bestandteil des Kochsalzes kann es bei Natrium kaum zu einer Unterversorgung kommen. Eher kommt es durch Verzehr von kochsalzreichen Lebensmitteln zu einem zu hohen Verzehr an Natrium. Dieses wird bei für die Entstehung eines Bluthochdrucks verantwortlich gemacht. Deshalb ist es sinnvoll, die Kochsalzzufuhr einzuschränken, besonders dann, wenn auf Kochsalz mit Blutdrucksteigerungen reagiert wird. Am einfachsten ist dies durch den Verzicht auf das Zusalzen zu erreichen, sowie die Reduktion des Verzehrs an stark kochsalzreichen Lebensmitteln wie Wurstwaren, Hartkäse, Dosengemüse und Fertigsaucen. Nur bei extremem Schwitzen kann es erforderlich sein, auf eine genügende Kochsalzzufuhr zu achten.

Niacin (auch Niacinamid / Nicotinsäure / Nicotinsäureamid / Vitamin B 3)

Vitamin PP/PPF: Hat vielfältige Funktionen im Körper und verursacht bei einem Mangel das Krankheitsbild der Pellagra. Vitamin PP/PPF (pellagrapreventing factor: 'Antipellagra-Vitamine'. Vitamine des B-Komplexes) kommt reichlich in Getreide, Reis, Hefe, Leber und Muskeln vor und ist als Coenzym des Wasserstoff-, also H+ übertragender Enzyme wirksam. Das bedeutet, Niacin wirkt im Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel, Herz und Nervensystem mit. Niacin wird körpereigen aus dem mit der Nahrung zugeführtem ProteinTryptophan gebildet oder direkt durch Genuss von Vollkornprodukten, Erbsen, leisch und Seefisch aufgenommen, was effektiver und ökonomischer ist, als die Eigensynthese. Mangelzustände entstehen durch Minder- bzw. Fehlernährung in Ländern mit Mais und Hirse, da diese wenig Tryptophan enthalten, und deren hoher Leucin-Gehalt einen erhöhten Nicotinsäure-Bedarf bewirkt. Oder durch Aufnahmestörungen durch Alkoholismus, Darmentzündungen, hochdosierte Breitbandantibiotika-, oder Riboflavin-, oder langandauerndeVitamin-B1-Medikation. Dies führt zu Pellagra, einer Krankheit mit zahlreichen Veränderungen an Haut, Verdauungstrakt, Nervensystem bis hin zu Hirnveränderungen. Gleichzeitig besteht zugleich ein B1-, B6- und Folsäuremangel. Erste Anzeichen sind also Hautveränderungen, Durchfall und Appetitlosigkeit. Benötigt werden 15 -20 mg täglich.nach oben


O

Orthomolekular:

Der Begriff orthomolekular wurde geprägt von dem zweifachen Nobelpreisträger Linus Pauling und stammt von griechisch orthos gut, richtig, passend, angemessen - und lateinisch moles Masse (im physikalischen Sinne) bzw. der lat. Verkleinerungsform molecula kleine Masse oder kleine Menge oder eben auch Molekül (bekanntlich die kleinste Einheit einer biochemischen Substanz).

Mit „orthomolekular" bezeichnet man das Fachgebiet der Verabreichung eines richtigen oder passenden Moleküls in der richtigen Menge zur richtigen Zeit. Prof. Linus Pauling hat die Orthomolekulare Medizin wie folgt definiert:

„Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind."

Mindestens 45 orthomolekulare Mikronährstoffe sind für den Menschen lebensnotwendig. Es ist ein komplexes Geschehen. Beim Fehlen nur einer einzigen dieser Mikronährstoffe ist der Organismus vom Tode bedroht.nach oben


PQ

Pantothensäure (Vitamin B 5)

Pantothenylalkohol (B5) wird im Körper in Pantothensäure (B5) umgewandelt. Das Salz der Pantothensäure heißt Pantothenat. Die Pantothensäure ist ein Baustein des in allen Zellen befindlichen Coenzym-A, einem Hauptakteur im Stoffwechselgeschehen, und hat Vitamineigenschaften bezüglich Haut undSchleimhaut. Außerdem wirkt sie beim Kohlenhydrat-, Fett- und Eiweißstoffwechsel und bei der Hormonbildung mit. Da Vitamin B3/ B5 weitverbreitet vorkommt und so regelmäßig mit der Nahrung aufgenommen wird, sind Mangelerscheinungen beim Menschen selten. Getreide, Gemüse, Hefe, Fleischvom Rind und Schwein, Broccoli, Blumenkohl, Milch und Fisch stellen gute Quellen dar. Der tägliche Bedarf von 6 mg wird zudem über mikrobielle Synthese im Darm gedeckt. Leider sind die Kochverluste/ Hitzeschäden mit bis zu 50% sehr hoch. Es gilt also wie für Vitamin C-haltige Nahrungsmittel (45%und mehr), bei der Zubereitung auf schonende Garverfahren zu achten, oder wenn möglich, ganz aufs Kochen zu verzichten.

Phosphor

Phosphor hat wie Calcium Funktion bei der Knochenbildung. Im Gegensatz zu diesem kann es kaum zu einem Mangel kommen, da es in allen proteinreichen Lebensmitteln wie Milch und Milchprodukten, Fleisch und Fisch reichlich enthalten ist. Außerdem werden Phosphorverbindungen häufig Schmelzkäse, Colagetränken und Wurstwaren als Hilfsstoff zugesetzt. Kritisch ist eher eine zu hohe Zufuhr, da hierdurch die Calciumaufnahme verschlechtert wird. Möglicherweise spielt Phosphor auch bei der Entstehung von Nierenerkrankungen eine Rolle. Zumindest ist es hier sinnvoll, auf eine niedrige Zufuhr zu achten. Empfohlen wird ein Verhältnis von Calcium zu Phosphor von 1:1 bis 1:1,5. Zugeführt wird aber normalerweise mehr als doppelt soviel Phosphor. Empfehlenswert ist es, über Milchprodukte genügend Calcium zuzuführen und die Aufnahme von Nahrungsmitteln einzuschränken, denen zusätzlich Phosphor in Form von Phosphaten zugesetzt wurde. Diese Nahrungsmittel sind auch ernährungsphysiologisch häufig nicht empfehlenswert. Außerdem kann dieses Phosphat meistens besser resorbiert werden als z.B. solches aus Vollkorngetreideprodukten.

Phyllochinon

Siehe Vitamin K

Prolin:

Die Aminosäure Prolin ist ein wesentlicher Bindegewebsbaustein. Der Körper kann sie zwar selbst herstellen, aber nur in einer begrenzten Menge. Bei langandauernden oder aggressiven Krankheiten kommt es aufgrund der ausufernden Bindegewebsverdauung fast immer zu einer Erschöpfung der Prolin-Produktionskapazität und zu Prolin-Mangel.

Pyridoxin (Vitamin B 6)

Vitamin B6 (Pyridoxin) hat eine wesentliche Bedeutung im Eiweißstoffwechsel. Auch unter den Bezeichnungen Vitamin G und Adermin bekannt, wirkt Vitamin B6 als Coenzym beim Eiweißaufbau und -umsatz und bei der Blutbildung mit (Porphyrinsynthese). Dieses lichtempfindliche, aber einigermaßen kochfeste Vitamin kommt vor allem in grünem Gemüse, Bohnen, Mais, Reis, Kartoffeln, Bananen, Fisch, Eigelb, Leber, Muskelfleisch, Hefe, Vollkornprodukten und Nüssen vor. Bei Mangelerscheinungen kann es zu vielfachen Gesundheitsstörungen kommen. Diese zeigen sich vor allem in Hautveränderungen und Störungen des Zentralnervensystems. Mangelerscheinungen werden doch selten beobachtet. Chronischer Alkoholmissbrauch, B6-inaktivierende Medikamente (Östrogene), und auch Magen-Darm-Erkrankungen behindern die Verwertung von Vitamin B6. Mit 1,8 bis 1,6 mg Vitamin B6 sollte sich ein Erwachsener täglich versorgen.

Q10

Siehe Coenzym Q10nach oben


R

Riboflavin (Vitamin B 2)

Vitamin B2 (Riboflavin) ist ein wichtiger Stoffwechselfaktor. Dieses Vitamin beteiligt sich wie alle Vitamine der B-Gruppe im Stoffwechsel als Cofaktor wichtiger Enzyme. Dabei spielt das an Protein gebundene Riboflavin und das in Kuhmilch freivorliegende Lactoflavin eine lebenswichtige Rolle in der Energiegewinnung durch die Atmungskette und in allen Stoffwechselabläufen, in denen bei biologischer Oxidation Wasserstoff bzw. Elektronen von einem Substrat(NADPH, NADH, Amino-Brenztraubensäure) auf ein Enzymsystem übertragen werden. So ist das Vitamin B2 wichtig für den Fett-, Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel. Ebenso ist es am Aufbau von Haut und Schleimhäuten beteiligt. Vitamin B2 ist weit verbreitet und darum werden Mangelerscheinungen extrem selten beobachtet. Mangelzustände sind vor allem an den Schleimhäuten (Entzündungen) zu erkennen. Bei unzureichender Zufuhr kann das Aribo- oder Alactoflovinosesyndrom entstehen. Seine Symptome sind schuppige und entzündliche Hautveränderungen, Lippenrissigkeit, neurovegetative Störungen, Augenschäden und verzögerte Wundheilung. Besonders reich an Vitamin B2 sind Milch und Milchprodukten, Vollkornerzeugnissen, Fleisch, Fisch, Leber und Hefe. Der Tagesbedarf für Erwachsene liegt bei 1,5 - 1,8 mg.

Retinol (Vitamin A)

Retinol(palmitat) ist die internationale Bezeichnung für Vitamin A. Vitamin A gehört zu den fettlöslichen Vitaminen und ist notwendig für das Sehen. Es regeneriert das Sehpurpur des Auges und ermöglicht so, dass auch bei geringer Lichteinwirkung Gegenstände zu erkennen sind. Ein Mangel zeigt sich durch das Auftreten von Nachtblindheit. Bei schweren Mangelzuständen, die beispielsweise in Entwicklungsländern häufig vorkommen, kann es zu irreversiblen Zerstörung des Auges und damit zur Blindheit kommen. Vitamin A schützt zudem die Haut und Schleimhäute vor umweltbedingten Mutagenen (z.B. ionisierende Strahlen) und trägt zu deren Funktionserhaltung und Wachstum bei. Aus denselben Gründen ist es für das menschliche Immunsystemunentbehrlich. Vitamin A ist in tierischen Nahrungsmitteln wie Butter, Margarine, Fisch, Eigelb, Leber und Milch enthalten. Es kann aber auch ausseiner Vorstufe, dem sog. Provitamin A im Körper gebildet werden. Dies sind einige spezielle Carotinoide wie das Beta-Carotin, das in grünen, roten undgelben Obst- und Gemüsesorten, besonders in Karotten, auch in Grünkohl, Broccoli, Melonen und Aprikosen vorkommt. Etwa 10% aller bekanntenpflanzlichen Carotinoide weisen Provitamin A-Wirkung auf. Diese sind fettlöslich (wie auch Vitamin D, E u. K), werden mit der Nahrung aufgenommen und bei Resorption und in der Leber durch das Enzym Carotinase in das Vitamin A aufgespalten. Die Speicherung erfolgt im Fettgewebe und in der Leber (wird von einer Blutserumfraktion (R.-bindendes Protein, RBP)gebunden, diese ist bei Hepatitis (Leberentzündung) und Nierenerkrankungen erniedrigt ist) Ein Erwachsener benötigt täglich 0,8 bis 1,0 mg Vitamin A. Vitamin A ist empfindlich gegenüber Sauerstoff, Säure und Licht ist, währendes gegen Hitze relativ unempfindlich ist. Berücksichtigen sollte man auch, dass sich eine Überdosierung in Kopfschmerzen, Übelkeit, Reizbarkeit, Gelenkschmerzen, Haarausfall und Lebervergrößerung äußern kann. Ein Mangelverursacht Lichtempfindlichkeit, Nachtblindheit, Haut- und Schleimhautschäden und Infektionsanfälligkeit

Siehe auch Vitamin A

Rote Bete:

Enthält wichtige natürliche Antioxidantien-Komplexe, die sowohl die Vitamine als auch die Zellen und Gewebe schützen und stabilisieren.nach oben


S

Schwarze Johannisbeere:

Enthält wichtige natürliche Antioxidantien-Komplexe, die sowohl die Vitamine als auch die Zellen und Gewebe schützen und stabilisieren.

Selen:

Obwohl Selen zu den Spurenelementen gehört, von denen der Mensch nur sehr kleine Mengen aufnehmen muß, ist es ein höchst lebenswichtiger Stoff.

Selen ist ein notwendiger Baustein des Enzyms Glutathionperoxidase, die ähnliche Wirkungen hat wie Vitamin E und die mit dem Vitamin E "Hand in Hand" arbeitet. Vitamin E ist aber ein fettlösliches Vitamin, wirkt also nicht im wässrigen Teil des Organismus. Diese Funktion übernimmt das selenhaltige Enzym. Dieses Enzym und Vitamin E ergänzen sich sinnvoll. Besonders die roten Blutkörperchen sind auf Selen angewiesen, ihre Lebensdauer ist davon abhängig. Die Entstehung von Arteriosklerose und Thromboseneigung werden durch niedrige Selenwerte begünstigt.

Die Leber reagiert besonders empfindlich auf Selenmangel. Ohne genügend Selen wird der Schutz der Zellwände beeinträchtigt. Bei der Behandlung rheumatischer Erkrankungen sind Selen- mit Vitamin-E-Gaben kombiniert zu empfehlen, um den offensichtlich erhöhten Bedarf an diesen Substanzen abzudecken.

Die Anfälligkeit für verschiedene Virusinfektionen (z.B. durch Coxsackie B, Hepatitis B) ist bei Selenmangel deutlich erhöht.

Selen  wirkt zusätzlich der toxischen Wirkung von Cadmium, Quecksilber, Thallium und Silber entgegen. Diskutiert wird deshalb, ob über Selen die Krebsentstehung gehemmt werden kann. Für Selen gibt es noch keine Vorstellungen über den Bedarf, da keine eindeutigen Mangelerscheinungen beim Menschen bekannt sind. Daher reichen die Angaben für eine ausreichende Versorgung von 20 - 100 µg/Tag. Wegen der großen Unterschiede im Selengehalt der Böden schwankt der Selengehalt in Lebensmitteln sehr stark. Reich an Selen sind vor allem proteinreiche Lebensmittel wie Fisch, Fleisch, Innereien, aber auch Nüsse. Vegetarier haben deshalb keine schlechtere Selenversorgung. Getreide weisen abhängig vom Standort mittlere Gehalte auf. Eine zu hohe Zufuhr über bestimmte Präparate sollte vermieden werden, da Selen in zu hoher Menge (sicher ab etwa 50-facher Menge der Tageszufuhr) toxisch wirkt.

Es gibt zahlreiche Daten, die einen Zusammenhang zwischen Krebs und Selenmangel nahelegen. Je geringer die Selengehalte der landwirtschaftlich genutzten Böden und damit die Selenzufuhr mit der Nahrung, desto häufiger tritt Krebs auf.

Der zunehmende Selenmangel der Böden hat zu einer allgemeinen Selenunterversorgung geführt.

Spurenelemente:

Es gibt mehr als 60 Spurenelemente. Es sind noch lange nicht alle dieser Spurenelemente und ihre Funktionen erforscht. Bor, Chrom, Eisen, Fluor, Jod, Kobalt, Kupfer, Mangan, Molybdän, Selen, Silicium, Vanadium und Zink sind die bekanntesten und sehr wichtige Spurenelemente.

Unglücklicherweise sind heutzutage durch Umweltverschmutzungen und durch die "modernen" landwirtschaftlichen Praktiken unsere Nahrungsmittelernten bereits an Mineralstoffen und Spurenelementen verarmt, bevor Sie auf den Tisch kommen.nach oben


T

Taurin:

Taurin ist ein starkes Antioxidans, stabilisiert Zellmembranen, u.a. Nervenzellmembranen, und hat antiarrhythmische und blutdrucksenkende Eigenschaften.

Taurin wird für die normale Gehirnentwicklung benötigt; Muttermilch enthält viel Taurin, während die Konzentration in Kuhmilch niedrig ist.

Taurin ist in Leukozyten in hohen Konzentrationen enthalten, erhöht die Aktivität der NK-Zellen und hemmt in experimentellen Untersuchungen das Tumorwachstum.

Tocopherol

Vitamin E hat vor allem eine Schutzfunktion auf Zellmembranen, indem es hochreaktive Sauerstoffverbindungen abfängt. Tocopherole mit ihrem Hauptvertreteralpha-Tocopherol sind fettlöslich, relativ kochfest mit 10% Verlust, aber empfindlich gegen UV-Licht, hohem PH, O2 und stärkeren Oxidationsmitteln. Vitamin E schützt mit seiner antioxidativen Wirkung Proteine, Lipide und Zellmembranebestandteile vor 'freien Radikalen'. Hierbei besteht eine synergistische Beziehung zum Vitamin C und Selen. Es stabilisiert Vitamin A und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, wie sie in biologischen Membranenvorkommen; es ist unentbehrlich für die männlichen Keimdrüsen, einen normalen Schwangerschaftsverlauf und für die Funktionstüchtigkeit von Nervensystem und Muskulatur. Mangelerscheinungen sind äußerst selten. Allerdings wirken sich ein andere ungesättigte Fettsäuren, z.B. Linolensäure (siehe Info darüber bei DHA) störend auf die Vitamin E -Verwertung aus; sie zerstören die Tocopherole oxidativ. Natürliche Quellen des Vitamin E sind hochwertige Pflanzenöle aus Sojabohnen, Mais- und Weizenkeimen, Nüsse, Erbsen und Grünkohl. Ein Erwachsener sollte täglich 12 mg Vitamin E zu sich nehmen.

Siehe auch Vitamin E

Thiamin (Vitamin B 1)

Als unentbehrlicher Partner einiger Enzyme wirkt Vitamin B1 im Kohlenhydratstoffwechsel mit und beteiligt sich bei der Acetylcholin-Bildung(Neurotransmitter). Ein Mangel zieht darum eine Anhäufung der abzubauenden Zwischenprodukte nach sich (Pyruvat, Laktat), bzw. ein Defizit des Transmitters im Nervensystem. Daraus resultieren Müdigkeit, Gewichtsverlust, Schäden an den Herzgefäßen und Störungen in der Nerventätigkeit, Muskellähmungen, Konzentrationsschwächen und evtl. Depressionen. Bei schwerer Ausprägung entsteht das Krankheitsbild der Beriberi. Diese Vitaminmangelkrankheit ist weit verbreitet in Ländern, in denen sich die Bevölkerung hauptsächlich mit poliertem Reis ernährt. In den westlichen Ländern beobachtet man Mangelerscheinungen bei chronischem Alkoholmissbrauch, Nerven- und Gehirnentzündungen, da übermäßiger Alkoholkonsum die VitaminB1-Verwertung sehr negativ beeinträchtigt. Auch bei unentwegtem Genuss von Traubenzucker kann ein Vitamin B1-Defizit entstehen. Ansonsten gilt die Versorgung an diesem 'Brennstoff- und -Nerven -Vitamin' über den Verzehr von Samen und Früchten, insbesondere von Getreidearten (Keimling, Hülle), Kartoffeln und Leguminosen (Erbsen, Bohnen etc.) gesichert. Vitamin B1 wird zwar weder gespeichert noch als Überangebot resorbiert, doch weil es sich in Leber, Muskel und Nieren bevorzugt aufhält, stellen auch die inneren Organe von Tieren eine Quelle für die Versorgung dar. Vitamin B1 ist mit einem Kochverlust von 30 bis 50% als empfindlich einzustufen. Auch UV-Licht und Sauerstoff schaden diesem Vitamin, welches ernährungsabhängig auch im Darmmikrobiell synthetisiert werden kann. Eine tägliche Zufuhr von 1,1 bis 1,3mg wird empfohlen.nach oben


U

Ubichinon

siehe Coenzym Q10nach oben


V

Vitamin A:

Wichtige Aufgaben des Vitamins A sind: Regeneration und Reproduktion der Haut und der Schleimhäute, der Hornhaut des Auges, Knochenwachstum, Produktion von Sexualhormonen, Anregung der Tätigkeit von Schilddrüse und Nebennieren.

Vitamin C:

Vitamin C (Ascorbinsäure) übt im gesamten Organismus grundlegend wichtige Stoffwechsel- und Schutzfunktionen aus. Es ist in allen Zellen nachweisbar. Ohne Vitamin C ist menschliches und tierisches Leben nicht möglich.

Die Funktionen des Vitamin C sind äußerst vielfältig.

Vitamin C schützt vor Oxidationsschäden und ist entscheidend beteiligt an Aufbau und Instandhaltung des Bindegewebes. Ein Vitamin-C-Mangel führt zu Bindegewebsschwäche. Die ausreichende Verfügbarkeit von Vitamin C ist Voraussetzung für die optimale Instandhaltung bindegewebiger Strukturen, für deren Festigkeit und Elastizität. Das betrifft u.a. auch die Gefäßwände.

Die meisten Tiere synthetisieren ihr eigenes Vitamin C. Der Mensch, andere Primaten und das Meerschweinchen gehören zu den wenigen Lebewesen, die kein eigenes Vitamin C bilden können und somit von externen Quellen abhängig sind.

Für die Ernährung des Menschen wird in Deutschland offiziell 100 mg Vitamin C pro Tag empfohlen, für die Ernährung von Affen jedoch wird Vitamin C in einer Menge von 55 mg pro kg Körpergewicht empfohlen. Das entspricht 3850 mg für einen 70 kg schweren Menschen.

In seiner natürlichen Heimat konsumiert ein ausgewachsener Gorilla täglich mindestens 4500 mg Vitamin C mit seiner Nahrung aus tropischen Früchten. Könnten Menschen ihr eigenes Vitamin C produzieren, so würde die Menge wahrscheinlich 5000 mg pro Tag betragen. Diese Menge dürfte etwa unserem tatsächlichen Bedarf entsprechen.

Vitamin D:

Einer von mehreren Aufgabenbereichen des Vitamins D ist die Erhöhung der Aktivität des Immunsystems.

Zu den vitamin-D-abhängigen Organen gehört u.a. die Darmschleimhaut.

Die Aufgabe des Vitamin D ist es, den Calcium- und Phosphat-Stoffwechsel zu regulieren.

Vitamin E:

Vitamin E wird in die Zellwände eingebaut wie Verstärkungen in eine Burgmauer und schützt so die Zellen gegen chemische Angreifer. Vitamin E übt im gesamten Organismus außerordentlich wichtige Schutzfunktionen aus. Es verstärkt die Immunantwort, reguliert die Blutplättchenaggregation und die Hormonproduktion. Vorzuziehen ist das natürliche Vitamin E (D-alpha-Tocopherol), da Vitamin E in ebendieser Form als zellwandschützender Bestandteil direkt in die Zellwände eingebaut werden kann.

Siehe auch Tocopherol

Vitamin K

Phyllochinon ist besonders für die Blutgerinnung notwendig, d.h. ein Mangel zeigt sich darin, dass verstärkt Blutungen auftreten, die häufig nur schwer zu stillen sind. Besonders in Kohlarten (u.a. Sauerkraut, Rosenkohl, Blumenkohl) aber auch in frischen grünen Blattgemüse, Geflügel und Rindfleisch ist viel Vitamin K enthalten. Durch Medikamente (Marcumar) wird in manchen Fällen künstlich ein Mangel an Vitamin K erzeugt, um die Gerinnungsfähigkeit des Blutes herunterzusetzen. Dadurch ist es möglich, die Gefahr der Gerinnselbildung (Thrombosen) in den Blutbahnen zu verringern. Wichtig ist bei einer solchen Therapie die Vit. K Zufuhr etwa gleich zu halten, da es ansonsten zu nicht erwünschten Schwankungen in der Blutgerinnungsfähigkeit kommen kann. Auf die oben angeführten Lebensmittel muss deshalb nicht verzichtet werden. Ein durch die Nahrung bedingter Vitamin-K-Mangel ist selten, da selbst bei mangelnder Zufuhr der notwendige Grundbedarf durch die Darmflora gedeckt wird. Mangelzustände können allerdings bei verschiedenen Resorptionsstörungen und nach längerer Antibiotikatherapie auftreten.nach oben


W

Weinbeerenkernextrakt:

Substanzen aus Weinbeerenkernen (bzw. Pinienrinde) (sog. oligomere Procyanidine), welche sehr starke Schutzstoffe gegen chemische Angreifer sind, teilweise sogar 20mal so wirksam wie Vitamin C und 50mal so wirksam wie Vitamin E.

Sie halten u.a. die Blutgefäße elastisch, schützen sie vor Brüchigkeit und wirken dadurch durchblutungsbedingten vorzeitigen Alterungserscheinungen wie z.B. frühzeitiger Faltenbildung, abnehmender Streßtoleranz und Nachlassen der Sehkraft entgegen.

Weinbeerenkernextrakt besteht aus Antioxidantien, die sowohl das Vitamin C als auch die Zellen und Gewebe selbst vor Oxidation schützen.nach oben


XYZ

Zink:

Zink ist ein Spurenelement.

Mengenmäßig nimmt bei den Spurenelementen das Zink hinter Eisen sogar den zweiten Platz ein. Wir haben von diesem Mineralstoff über zwei Gramm in unserem Körper gespeichert. Allein schon die Tatsache, dass Zink praktisch in jeder Körperzelle zu finden ist, unterstreicht seine Bedeutung.

Es sind heute über 70 Enzyme bekannt, die ihre Wirkung im Zusammenspiel mit oder in Abhängigkeit von diesem Mineralstoff entfalten. Davon hängt eine große Zahl von Stoffwechselfunktionen ab. Die Eiweißbildung ist davon ebenso betroffen wie der Aufbau von neuen Zellkernen.

In unserer mit Umweltproblemen belasteten Zeit ist es ganz besonders wichtig zu wissen, dass die Ausscheidung von Schwermetallen wie Quecksilber, Blei und Cadmium bei Zinkmangel deutlich abnimmt, auf der anderen Seite bei ausreichender Versorgung mit Zink nachweislich gesteigert wird.

 Zink ist wichtiger Bestandteil vieler Enzyme, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass es bei einem Zinkmangel zu vielfältigen Störungen kommen kann. Zum ersten Mal wurde ein Zinkmangel im Iran beobachtet, wo bis zu 80 % der aufgenommenen Nahrungsmittel aus einem ungesäuerten Fladenbrot bestanden. In diesem ist das Zink an Phytinsäure gebunden und kann so schlecht aufgenommen werden. Dazu sind die Böden dort, und damit auch die Lebensmittel, arm an Zink. Bei uns ist dies kaum von Bedeutung, da die Ernährung vielfältiger ist und bei einer langen Teiggärung, wie sie zumindest bei Roggenvollkornbroten häufig angewendet wird, die Phytinsäure abgebaut und damit das Zink verfügbar wird. Zu Zinkmangelzuständen kommt es bei uns vorwiegend nach erhöhtem Alkoholkonsum, Entzündungen, operativen Eingriffen sowie Schwangerschaften.

Zitrusbioflavonoide:

Substanzen aus Zitrusfrüchten, die Vitamin C vor Zerstörung schützen und seine Verfügbarkeit im Körper erhöhen. Tragen zum Schutz gegen Zellschäden und zur Stabilität der Arterienwände bei. nach oben


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